Social Justice Training

Die Zielsetzung eines Social Justice Trainings liegt darin, Diskriminierung zu verstehen, Vorurteile zu reflektieren sowie die eigene Verwobenheiten darin zu begreifen. Handlungsspielräume gegen Diskriminierungen werden entwickelt und aufgezeigt. Grundlegend ist das Annahme, dass Menschen für ihr eigenes Handeln als Individuum oder in einer Gruppe, sich selbst und der Gesellschaft gegenüber Verantwortung übernehmen. Dabei ermöglicht das gemeinsame Gespräch und dialogische Denken vielfältige Perspektiven wahrzunehmen. Hierzu wurde die dialogische Methode der Mahloquet von Leah Czollek, Heike Weinbach und Gudrun Perko weiterentwickelt.

Weitergehende Informationen unter: http://www.social-justice.eu/

Ein Social Justice Training vermittelt neben einer allgemeinen Einführung in das Thema Diskriminierung ausgewählte Themenschwerpunkte mit Hilfe von Inputs auf kognitiv-dialogischer Ebene sowie angeleiteten Uebungen.

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Bei sich bleiben im Konflikt

Konflikte sind Teil des Lebens; sie sind wichtig, damit Veränderungen passieren können. Aber mal ehrlich: ernsthaft im Konflikt zu stecken, für wen ist das keine Belastung? Allein schon, sich den Chor der widerstrebenden Stimmen in sich selbst anzuhören, ist manchmal mehr als genug. Ganz abgesehen von den oft schmerzlichen Erlebnissen in der Auseinandersetzung mit anderen…

Im Workshop wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen, was es bedeuten kann, in Konflikten „bei sich“ zu bleiben? Welche meiner Seiten brauchen Schutz und Fürsorge, damit ich mich in Konflikten trauen kann, mich zu vertreten? Wie finde ich heraus, in welche Auseinandersetzungen ich mich hineinbegeben kann und muss und auf welche ich verzichten kann und möchte? Wie würde ich mich am liebsten streiten?

Im Workshop nähern wir uns mit unterschiedlichen Methoden solchen Fragen. Wir werden mit Euch anhand eigener Erlebnisse danach forschen, was Euch biografisch und auch gesellschaftlich im Umgang mit Konflikten geprägt hat, und welchen persönlichen Weg Ihr damit weiter gehen möchtet.

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Loslassen, ohne zu fallen – ein Trennungsworkshop

Es wird gesagt, in jedem Ende stecke ein neuer Anfang. Bei Trennungen steht aber häufig erst einmal der Schmerz über den Verlust eines oder mehrerer geliebter Menschen im Vordergrund. Dieser Schmerz kann überwältigend sein, das ganze Leben erfassen, oder er ist im Gegenteil kaum spürbar. Trennungen sind oft ein langes Hin und Her zwischen Festhalten und Loslassen, trauern und sich-frei-fühlen, dankbar und wütend sein über die vergangene Zeit. Jede Trennung braucht ihre eigene Zeit und es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, wie Menschen auf Trennungen reagieren, wie sie Abschied nehmen und sich der Zukunft zuwenden.

Wir bieten in dem Workshop Methoden, um einen vertrauensvollen Raum für Austausch zu schaffen:
Was unterstützt mich in meinem Trennungsprozess?
Wie gehe ich mit Trennung um, womit stoße ich dabei an meine Grenzen?
Was kann und möchte ich von anderen lernen?

Head Klippundklara Mediation Berlin